Warum Jesus ? – Teil 1: Sinn, Ruhe & Hoffnung

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„Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nah. Kehrt um und glaubt an die gute Nachricht.“ — Markus 1,15

Ich stolpere immer wieder über diesen Satz. Er ist alt, klar. Aber er fühlt sich einfach aktuell an. Besonders in dieser Welt, die schnell und laut ist. Doch gleichzeitig sind viele innerlich leer, müde, oft allein – obwohl der Feed nie schläft. Ich schreibe das nicht als Moralapostel, sondern als Freund, der selbst nach Sinn gesucht und gemerkt hat: Jesus ist nicht nur eine Idee aus der Kindheit. Er ist die beste Entscheidung, die einer in dieser chaotischen Generation treffen kann.

Sinn statt Oberfläche

Wir leben heutzutage auf Bildschirmen. Alles ist optimiert für Klicks, Reels und 10-Sekunden-Aufmerksamkeit. Kein Wunder, dass vieles flach wirkt. Jesus sagt in Markus 1,15: „Glaubt an die gute Nachricht.“ Für mich heißt das nicht: „Glaub blind irgendwas Religiöses.“ Es heißt: „Vertraue einer Story, die größer ist als du – und die dich trägt.“
Wenn ich auf Jesus schaue, sehe ich keinen Influencer mit polierter Marke, sondern jemanden, der echte Menschen berührt, zuhört, heilt, Grenzen sprengt. Er reduziert mich nicht auf Leistung oder Image. Er ruft mich bei meinem Namen. In dieser Beziehung finde ich Sinn, der nicht weggescrollt werden kann. Ich muss nicht mehr so tun, als wäre ich immer einsatzfähig. Ich darf einfach echt sein.

Ruhe statt Hektik

Glaub mir. Ich kenne die innere Checkliste: Aufgaben, Nachrichten, Verpflichtungen und alles. Es ist nie genug. Das Wort „kehrt um“ in Markus 1,15 klingt altmodisch, aber für mich bedeutet es: Dreh dich um aus dem Hamsterrad und schau in Gottes Richtung.
Bei Jesus habe ich gelernt, dass Ruhe nicht erst nach allen To-dos kommt. Sie fängt an, wenn ich mich fallen lasse – nicht ins Nichts, sondern in jemanden, der mich kennt. Ich bete oft sehr einfach: „Jesus, ich bin müde. Hilf mir, heute zu atmen.“ Keine magische Formel, sondern Ehrlichkeit. Und so darf ich mit Jesus Ruhe erleben. Sie ist nicht immer sofort spürbar, aber doch tragend. Und wenn sie da ist, verliert die Hektik ihren Thron.

Hoffnung statt Depression

Ich will Depression gar nicht romantisieren oder mit einem Bibelvers wegwischen. Auch ich kenne graue Tage. Auch ich kenne das Gefühl, wenn das Zimmer kleiner wird und Gedanken dunkel werden. Und was mir Jesus gegeben hat, ist nicht ein Dauergrinsen, sondern eine tiefe und leise Hoffnung: Das Dunkel hat nicht das letzte Wort.
Das Reich Gottes ist nah“ – das heißt: Gottes gute Zukunft bricht jetzt schon rein. Durch Freundlichkeit, die niemand verdient hat. Durch Vergebung, die verkrampfte Herzen aufmacht. Durch kleine Wunder, die niemand filmen kann. Wenn ich an Jesus hänge, hänge ich mich an eine lebendige Quelle. Hoffnung ist kein positiver Mindset-Trick. Es ist ein Gegenüber, das mich hält.

Am Ende ist „Warum Jesus?“ für mich keine Theorie, sondern eine Begegnung. Er hat mir Sinn geschenkt, Ruhe inmitten des Lärms, Hoffnung im Grau, eine Perspektive über die eigene Biografie hinaus und eine Gemeinschaft, die mich trägt. Markus 1,15 ist die Einladung. Ich habe Ja gesagt. Und jeden Tag lerne ich, dieses Ja weiterzusprechen.
Wenn du willst, kannst du heute das Gleiche tun.
Atme tief durch und sag einen einfachen, ehrlich gemeinten Satz: „Jesus, ich öffne dir mein Leben.“
Nicht weil du religiös sein musst. Sondern weil du leben darfst. In echt. Und jetzt.

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